(c) Universalmuseum Joanneum / J. J. Kucek

Julia Gaisbacher

Förderungspreis des Landes Steiermark für zeitgenössische bildende Kunst 2023
Neue Galerie Graz 14.12.2023 – 21.4.2024

„Obwohl ich nicht von einem übergreifenden Konzept ausging und eine eher lockere kuratorische Methode wählte, stellte ich nach der Auswahl und den Vorbereitungen für die Ausstellung bald fest, dass sich dennoch gemeinsame Muster abzeichneten.

Eines davon fand ich besonders aufschlussreich, nämlich die Subtilität und die große Bandbreite, mit der sich die Künstler*innen mit dem Begriff der Öffentlichkeit auseinandersetzen. Genauer gesagt scheinen sie sich der ständigen gegenseitigen Durchdringung von privater und öffentlicher Sphäre, des Wechselspiels zwischen der Konstruktion des Selbst und den Koordinaten der Außenwelt sehr bewusst zu sein.

Die Problematisierung dieser beiden scheinbar gegensätzlichen Pole, die Aufhebung ihrer Fixierung und ihrer hartnäckigen Trennung ist der Leitfaden für das Ethos und das Engagement, das diese Praktiken kennzeichnet.“

Magda Radu (Salonul de proiecte, Bukarest, Rumänien)

Förderungspreis des Landes Steiermark für zeitgenössische bildende Kunst 2023: Maruša Sagadin

Kunstankauf durch das Land Steiermark: Lena Violetta Leitner

Zwei Arbeitsstipendien des Landes Steiermark: studio ASYNCHROME, Julius Pristauz

con-tempus -Preis (Arbeitsstipendium): Julia Gaisbacher

Edition-Artelier-Preis: Patrick Winkler

Viktor-Fogarassy-Preis (Arbeitsstipendium): Juliana Lindenhofer

www.museum-joanneum.at

 

 

 

Julia Gaisbacher

Promotion Prize of the Province of Styria for Contemporary Fine Arts 2023
Neue Galerie Graz 14.12. 2023 – 21.4.2024

"Although I did not start from an overarching concept and chose a rather loose curatorial method, I soon realised after the selection and preparations for the exhibition that common patterns were nevertheless emerging.

One of these I found particularly revealing was the subtlety and wide range with which the artists engage with the notion of the public sphere. More specifically, they seem to be very aware of the constant interpenetration of the private and public spheres, the interplay between the construction of the self and the coordinates of the outside world.

The problematisation of these two seemingly opposing poles, the suspension of their fixation and their persistent separation is the guiding principle of the ethos and commitment that characterises these practices."

Magda Radu (Salonul de proiecte, Bucharest, Romania)

www.museum-joanneum.at